Innung für wen und warum bindend?

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  • Innung für wen und warum bindend?

    Hallo,
    der Bundesinnungsverband für Gebäudedienstleister beschreibt recht klar, das sich jeder, in diesem Geschäftsfeld, Ihren Regeln zu unterstellen hat. Eine Innung gleicht einem eingetragenem Verein.
    Wo kann ich eine bundesgesetzliche Regelung finden, dass dieser Verein offiziell und rechtskräftig außerhalb seinen eigene Reihen einen Einfluss hat?
    Bei der IHK bin ich z.B. Zwangsmitglied, wenn ich eine bestimmt Gesellschaftsform wähle. Da würde ich es gerade noch verstehen.

    Gibt es dort ein Gesetz, in dem das geregelt ist?
    Bezieht sich die Innung auf der Homepage irgendwo auf dieses Gesetz? Ich kann da leider nichts finden! :S

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  • Auszug wikipedia

    Eine Innung ist in Deutschland und Österreich die fachliche Interessenvertretung von Personen, die in einer Berufsgruppe des Handwerks tätig sind. Sie ist auf lokaler bzw. regionaler Ebene organisiert, meist für eine Großstadt oder einen Landkreis. In ihr schließen sich selbständige Handwerker des gleichen oder ähnlicher Handwerke zusammen, um ihre gemeinsamen geschäftlichen Interessen zu fördern.

    Innungen sind die Nachfolger der Zünfte.

    direcktlink: de.wikipedia.org/wiki/Innung
  • Genau, habe ich auch gelesen, darum meine Frage.
    Was habe ich damit zu tun, was ich verbindlich für mich, wenn ich doch kein Mitglied bin?

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    Ich habe etwas gefunden es ist im "Arbeitnehmer-Entsendegesetz" geregelt !!!!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thorsim ()

  • Da muss ich mich auch erst mal reinlesen... Aber viele grosse Betriebe lassen sich zertifizieren nach ISO DIN 9.....was weiss ich
    Da denke ich mal muss man in der Innung sein.
    Ja ansonsten bekommst du als Mitglied alleS was so an Informationen gibt wie RTV LTV etc...alle verordnungen usw.
    Was direkt da an Vorteile und Nachteile gibt, da muss ich selbst erst mal ausloten....
    Man kann ja nicht alles wissen....
    :)
    Schmutz ist eine Ansammlung unerwünschter Substanzen auf Werkstoffoberflächen.
  • Mit der Zertifizierung hat der Beitritt weniger zutun. Dort geht es eher um firmeninterne Prozesse.
    Man kann mit der Zugehörigkeit natürlich werben, es suggeriert Ehrlichkeit und Fachkenntnis gegenüber dem Endkunden.

    Was das Gesetz angeht, so kann ich auch nur auf Wikipedia verweisen.
    Bei der Innung habe ich aber nichts zu dem Thema gefunden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thorsim ()

  • Hi zusammen,
    Innung bietet halt einige Vorteile, wie oben geschrieben ist es eine Interessenvertretung. Als Arbeitgeber/Kunde/Arbeitnehmer kannst du Dir Rat holen, im Streitfall mit Kunden bekommst du dort Hilfe, Vorlagen für versch. Verträge, und und und, ruf doch einfachmal bei der Innung an und lass dich beraten inwieweit es für dich Sinn macht eine Mitgliedschaft einzugehen. Oft werden Innungsbetriebe größerer Fachkompetenz zugeschrieben, Was nicht immer so sein muss :rolleyes: .
    Bindend sind für dich als Nichtmitglied die normalen Gesetze und Pflichtversicherungen BG, HWK, etc. Der Bundesinnungsverband handelt für uns die Tarifverträge aus, diese sind natürlich, da allgemeinverbindlich, für dich dann auch bindend. Ansonsten hat sie keinen Einfluss auf deine Tätigkeiten wenn du dass nicht willst.
    LG