Kundenunzufriedenheitsnotiz

  • Ich hatte mal in einem Objekt mal was interessantes gesehen bei einer Grundreinigung .
    Neben der Putzkammer hing ein Zettel wo der Kunde dem Reinigungspersonal mit kurzen Worten und dem Datum seine Mängel im Objekt deklarierte .
    Wie ich erfahren habe ist das Sprachproblem der Auslöser gewesen .
    Russische Reinigungskräfte die zwar gut lesen können aber mit verstehen ein Problem haben .
    Denke aber das man in vielen Objekten so was machen könnte .
    So ist der Beschwerdeweg kurz und geht nicht erst durch 1000 Hände und kann am nächsten Tag gleich erledigt werden .
    Wird die Info natürlich nicht für voll genommen ,muss der OB informiert werden .
    Aber so muss man nicht wegen ner Büroklammer oder nem Spinnweben gleich Alarm schlagen sondern eine kleine Info wirkt oft Wunder .
    Sollte man mal drüber nach denken
    Astorus

  • :24: Das hab ich schon lange eingeführt. Ich nenne es to doo Liste :114: klingt schöner und die Kunden können da alles eintragen was ihnen so auffällt. Das wird dann sofort erledigt und der Kunde ist happy :-) Hat mir schon viel Lob eingebracht weil die Kunden sich nicht immer bei mit beschweren müssen denn es wird ja sofort erledigt. :34:
    So fühlen sich die Kunden immer rundum gut betreut und ernst genommen auch wenn immer nur mal ne Kleinigkeit draufsteht ich wollte das aber nicht mehr missen :D

  • haben Wir seit jahren :p
    einfach ein Jahres
    Terminkalender,so kann jeder
    überprüfen egal ob OL oder Kunde
    ist alles Dokumentiert
    Aber bedenke Da Steht alles drin
    vom ganzen jahr :24:
    Hat halt Vor und Nachteile :42:

  • Schön das es sowas bei euch schon gibt ,bei uns werden Beschwerden vom Kunden erst mal per Telefon weitergereicht und da viele Münder reden wird der Fehler immer größer und schon ist es eine mittelschwere Katastrophe ,der vergessene Papierkorb . Bis dann die Beschwerde den jenigen erreicht ist der Papierkorb schon 3x wieder leer gemacht .
    Aber alles wird gut

  • Das gibt es bei mir im Kiga auch. Wenn etwas vergessen wurde oder auf etwas besonders geachtet werden soll habe ich einen Zettel an der Kammer. Bisher waren es zum Glück nur sonder Termine wegen Ostern und die bitte den Trockner aus zumachen den ich dann natürlich auch gelehrt und die Wäsche zusammen gefalten habe ;) . Bei uns liegt es aber daran das die Kiga Leiterin und ich uns nur Mittwochs sehen an den anderen Tagen ist sie schon weg wenn ich komme so das es über unsere kleinen Zettel eben einfacher ist.

  • bei uns heißt das "Beschwerdebuch" :D mit den vier w´s. wer meldet (mit raumnummer), wann festgestellt (datum/zeit), was ist schmutzig und wo befindet sich der dreck. das "beschwerdebuch" nennen wir extra beschwerdebuch, damit jeder im objekt damit auch was anfangen kann. das beschwerdebuch liegt beim empfang aus und jeder kann da reingucken oder was rein schreiben wenn er meint. unsere vorbeiterin muss dort jeden tag bei dienstbeginn reinschaun.

  • Halte von Beschwerde über Zettelchen gar nichts!
    Konkrete Anfrage von Angesicht zu Angesicht und konkrete Antwort!
    Hast du keine Zeit für ein Gespräch mit deinem Kunden-hat diese Zeit bald ein Anderer!
    :42:

  • Fragt sich nur was ich bei der Kundschaft mache die dann nicht mehr da ist bzw noch nicht da ist .
    Man mag zwar Reinlichkeit aber will das Personal dazu nicht sehen .... :motz:
    Denke mal das eine Notiz schneller zur Zufriedenheit hilft als der Weg über 3 Ecken ,wobei das Kundengespräch wichtig ist und damit auch nicht abzuschaffen ist .
    Astorus

  • Teilweise ist es doch so
    da bekommt jemand die
    Aufgabe über die Hauswirtschaft
    und mit dem /die mußte eine
    Kommunikations Möglichkeit haben
    wenn also unsere MA morgens um 5
    im Objekt sind.Dann gibt es nur die
    möglichkeit über Zettel oder Beschwerde
    Buch.Kann ja nicht jedesmal ein OL
    antanzen nur weil ein Papierkorb oder
    ähnliches nicht ausgeleert wurde.Kundenpflege
    fängt im kleinen an,was also Schnell erledigt
    werden kann,nicht erst anrufen jaja unser OL kommt. :42:

  • So eine To Do Liste ist ne gute Sache auf der einen Seite. Ich denke, hinsichtlich der Beschwerden kommt es eh auf das Verhältnis des Kunden zur Reinigungskraft an. In kleinern Objekten wird das sicherlich so geklärt und oftmals hat der Kunde auch die Tel.nr der RK und kann anrufen, wenn was zu bemängeln ist. Dann wird das erledigt und der Kunde ist zufrieden, immerhin kann jedem mal ein Fehler passieren. Man kriegt halt als RK irgendwann ne Betriebsblindheit. Ich als Neuling finde bei fast jeder Objektbegehung ein "ohje, dass da keiner was sagt...." Aber auch der Kunde geht nicht jeden Tag mit dem weissen Handschuh über ne Fensterbank im Treppenhaus und würd sein böses Erwachen finden :-) Daher MUSS halt regelmässig ein OL da sein, der Mängel anzeigen kann bevor sie vom Kunden reklamiert werden. Bei größeren Objekten ist das halt manchmal nicht so leicht, da gibts ne formgerechte Mängelanzeige, die bis zur obersten Chefetage kommt. Ja, da muss man halt das beste draus machen und direkt und zügig dem Kunden seine "Wünsche" erfüllen. Vielleicht paar "extras" und der Kunde schnurrt wieder. Manche wollen halt "gefeiert" werden, aber daran gewöhnt man sich und lernt damit umzugehen. Wenn ich an manche Objekte denk, wo ich eeeeeewig auf ne Objektbestätigung warte, unglaublich. Das kann mal paar Monate dauern, dabei handelt es sich nur um ne Unterschrift. Da wird einem manchmal gezeigt, ihr seid ne Reinigungsfirma und wir sind ein großes Autohaus......
    Die sollten sich mal überlegen, wer deren Saustall reinigen soll, wenn die net ne olle Reinigungsfirma hätten. Naja...gewöhnungssache....

  • Hallo - man kann so ein Buch auch Kommunikationshilfe nennen - oft sehen sich die Betroffenen und die Ausführenden doch gar nicht und mit Hilfe eines kleinen Buches kann man Alltags-Kleinigkeiten austauschen - macht Sinn und ist beliebt.


    Oft wissen viele Gebäudenutzer doch gar nicht, was sie überhaupt erwarten dürfen - dann macht es Sinn, das LV und den zeitlichen Reinigungsablauf z.B. in so einem Buch offenzulegen. Dann weiß jeder, ob sein Anliegen/Hinweis auch berechtigt ist. Der Dienstleister sollte dabei aber bedenken, dass er sich selbst in die Pflicht nimmt - das will sicher nicht jeder.

  • Zitat

    Geschrieben von meister


    Der Dienstleister sollte dabei aber bedenken, dass er sich selbst in die Pflicht nimmt - das will sicher nicht jeder.


    Auch wenn es nicht jeder WILL, es ist im Interesse des Kunden und letztlich in beiderseitigem Interesse :110: :110:

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