Nach der Ausbildung gleich den Meister?

  • Tach zusammen,


    ich habe wohl die Möglichkeit meine Ausbildung zu verkürzen und denke darüber nach meinen Meister gleich hinten ran zu hängen, wie denkt Ihr darüber? Das Problem ist wohl die fehlende Berufserfahrung, gibt es denn nen guten Tipp wie man die schnell sammelt? Meine Überlegung wäre ne Zeitarbeitsfirma während ich meinen Meister mache.
    Der Vorteil: Der ganze Ausbildungsstoff ist noch frisch und somit wäre es wohl leichter durch die Fachtheorie und Meisterarbeit zu kommen. Ich habe sehr spät die Ausbildung angefangen und kratze dann bald an der 35er Marke, würde ungern nochmal 5 Jahre warten bis zum nächsten Aufstieg.
    Ich hätte gern mal eure Meinungen dazu gehört.


    Grüße Strige

  • Na, kannste machen.


    Nur ohne Berufserfahrung, als Meister, wenn du dann überhaupt durch die Prüfung kommst, den Ball gaaaaaaaaaans flach halten und erst mal Erfahrung sammeln.


    Kann sein, das dich da schon ein Lehrling komplett " in den Sack " steckt. :thumbup:


    Zeitarbeitsfirma, gaans böses Wort, man kann , nur muss man in ein Sklaventum gehen :?:



    viele Grüsse,
    :thumbsup:

    Einen Hund kann man kaufen, ein freudiges Schwanzwedeln nicht !

    Einmal editiert, zuletzt von meisternrw ()

  • Hi meisternrw,


    ich denke das ich sehr lernbereit bin und mir gerne von nem Lehrling was abschaue wenns denn so sein sollte.


    Zeitarbeit klingt fies, dachte ich auch, aber die Idee kam, damit im Idealfall viele Firmen kennengelernt werden und somit Erfahrung gesammelt wird, die mir in meinem Unternehmen verborgen geblieben wäre. Auch muss ich dazu sagen, dass es mir bei uns sehr gefällt und bei Übernahme ich mich nur schweren Herzens von der Firma trennen würde. Aber man weiß ja nie^^.

    Zitat

    Prüfung kommst, den Ball gaaaaaaaaaans flach halten und erst mal Erfahrung sammeln.

    wie meinst du das mit der Erfahrung? Wenn ich mal meinen Meistertitel habe wäre ich natürlich auch gern in einer Verantwortungsvollen Position. Allein des Geldes wegen :whistling:
    Was ja nicht heißt, dass man ab da nicht mehr dazulernt.


    Danke Dir aufjedenfall für deine Einschätzung.
    Grüße Strige

  • Strige,
    Erfahrung ist gleich Wissen.


    Und es gibt in diesem Beruf (der ja von der Allgemeinheit mehr als geringschätzig angesehen wird ) jede Menge dubiose Aufträge und Reklamationen,
    welch man nur mit ( Hintergrund-) Wissen abwehren kann. :D


    Ruck-Zuck Ausbildung und Ruck-Zuck Meisterbrief ist ja schön und gut, nur wenn dann rein fachliche Fragen oder sonstwas kommen, die man erst
    mit 10 - 20 Jahren Erfahrung klären kann. :thumbdown:


    wünsche guten Start.
    :thumbup:

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  • klar machen!
    1. wer nen meister in der tasche hat, hat auch die minimalen grundlagen in jedem fall drauf sonst würde man die prüfung nicht schaffen - da ändert sich nichts ob man 1, 10 oder 100 jahre im job ist.
    2. dann bist du eben ein meister mit wenig erfahrung, aber ein meister bist du und das bedeutet nicht, dass du deswegen mehr können musst als ein geselle (ich kenne ungelernte die manchen meister fachlich in den sack stecken) aber du darfst mehr - z.b. ausbilden.
    3. du lernst in der schule fachlich nicht viel neues kennen (ging mir zumindest so), da man als geselle ja schon eigentlich alles handwerkliche können soll... stimmt auch nicht immer, aber das ist in anderen berufen auch nicht anders - aber es kommen dinge hinzu z.b. kalkulation, umgang mit personal usw.
    4. du machst eine höheren schulabschluss falls du den nicht hast und könntest z.b. studieren.
    5. eine neue erfahrung, du lernst neue leute kennen usw...


    und wer weiß, wie es in ein paar jahren aussieht, kannst du dir das dann noch leisten, was ist mit der familie usw, usw... was du jetzt machst hast du!


    nachtrag: ich weiß nicht welche möglichkeiten du hast, aber frag doch mal bei firmen an, die viele bereiche im profil haben, schilder denen deine situation und sag denen du willst möglichst in vielen bereichen arbeiten. solltest du noch etwas "flexibel" im gehalt sein, bietet sich sicher ne möglichkeit - wer weiß, kann ja sein das die dich als meister danach einstellen... wichtig ist nur mit offenen karten zu spielen. ich persönlich stelle doch lieber einen ein der noch was werden will als einen den mir das amt schickt wo ich gleich weiß - der will nicht!

    Einmal editiert, zuletzt von DaffyToon ()

  • was Daffy da schreibt ist komplett richtig.


    nur für die Selbständigkeit oder eine Führungsposition sollte doch schon Hintergrundwissen vorhanden sein.


    wünsch dir viel Glück und Erfolg.

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  • ja, das habe ich vergessen - für die selbstständigkeit braucht man oder besser sollte man etwas erfahrener sein oder zumindest mit einem bereich beginnen den man kann.
    für die vorarbeiter position ist die frage was da verlangt wird - beispielsweise du sollst entscheiden wie drei kleine flurfenster zu putzen sind..
    a. du bestellst einen steiger und lässt die gegend weiträumig durch polizei, rettungsdienst und thw absichern (was freilich der kunde zu zahlen hat)
    b. du nimmst eine leiter
    c. du öffnest zuerst eine glücksnuss (für die, die esnicht kennen ist ein facebook ding so ne art glückskeks)
    d) weder a noch b noch c - denn du wirst jetzt doch lieber schäfer...
    wer sich hier für a oder c entscheidet sollte mit der position noch nicht rechnen... :D

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