Kunde sagt vertraglich vereinbarten Termin ab

  • Kunde sagt seit Reinigungsvertrag immer im Schnitt 2 von 4 vertraglich vereinbarten Termine ab.


    Habe ein Kunden der 4 x im Monat Haushaltsreinigung gemacht haben möchte und hat diesbezüblich einen Vertrag abgeschlossen wo auch die Reinigungstermine auf Donnerstags Abend um 18:30 Uhr vereinbart ist.


    Seit drei Monaten habe ich mir jetzt jeden Donnerstag frei genommen um diesen Kunden zu bedienen. Im Schnitt hat er jeden Monat zwei Termine immer an dem Tag wo es stattfinden sollte abgesagt. Jetzt ist mir der Hut geplatzt und ich habe ihm meinen Unmut mitgeteilt und das ich ihm Vorschlage mir einen Ersatzschlüssel zu geben oder eben mir einen anderen Vorschlag zu machen, wie diese Termine seinerseits regelmäßiger wahr genommen werden können.


    Daraufhin hat er mit sofortiger Wirkung kündigen wollen ?( , da er keinen Ersatzschlüssel rausgebe und wen ich Schwierigkeiten hätte das zu Organisieren, dann bräuchte er ab sofort meine Dienste nicht mehr. Kündigungsfrist 4 Wochen laut Vertrag.


    Habe ihm das zurück geschrieben, da die Herrschaften sich zu fein sind mit mir zu telefoniern X( .


    Frage, kann ich für die geplatzten Termine im Februar die Reinigungsstunden berechnen und auf die Kündigungsfrist verweisen. Habe es ja ihm mitgeteilt, dass er gerne mit Einhaltung der Frist kündigen kann :huh: .


    Danke für die Antworten.



    LG Ramin

  • Wen n der Kunde Vereinbarte Termine öfters nicht einhält
    Kannst Du die Zeit in Rechnung Stellen.
    Generell würde Ich abraten,solche Kunden kommen gleich
    mit nem Anwalt etc.ob sich das Lohnt ?
    Schmeiß Ihm die Brocken hin und gut is ;)

  • Danke für die Antwort :thumbup: !


    Ärgert mich schon ganz schön, nachdem ich soviel Zeit in den Kunden investiert habe, dann so behandelt zu werden.


    Werde mir es überlegen ob ich net ein Aufhebungsvertrag zu 01.03.2014 mache und mir wenigstens die Hälfte des Monats bezahlen und In Rechnung stelle.


    Gruß und erholsammes Wochenende

  • ja, dann kommt der mit seinem anwalt... und der wird ihm sagen, dass er laut vertrag verpflichtet ist zu zahlen, wenn er die termine nicht einhält.
    auch hier rate ich wie immer bei ungeklärter rechtslage - geh zu nem anwalt, der kennt sich aus und eine beratungsstunde kostet erstmal nicht viel normal unter hundert euro.
    ich weiß nicht warum immer alle den wegzum gericht scheuen - das ist doch keine verlosung wo man mal gewinnt oder nicht. ich wette es kommt mindestens zu einem gütetermin und vergleich so hast du wenigstens etwas wieder raus. ich verzichte erstmal von mir aus auf nichts. sprich, ich würde erst mit nem anwalt reden dann so vorgehen wie er es rät.
    immer das gleiche: erst 1000 extras wollen, dann nicht zahlen und der unternehmer denkt sich ich geh nicht zum gericht für das "bischen".
    versuch das mal im bordell! also ich weiß es jetzt nicht, aber ich bin sicher die finden da ne lösung :-) :-) :-)

  • Gericht :(
    Türlich bekommst einen Gütetermin mit deinem Anwalt
    ist doch eine Frage der Kosten.
    Mein Anwalt wollte 400.- Euro Vorschuss dann noch eine
    Schluss Rechnung über 160.- Euro alles wegen einer Arbeitsrecht
    Angelegenheit.
    Ein ehemaliger MA bekam 300.- Euro zugesprochen.
    Ich weis in zu-kunft was Ich mache ;)

  • Ich weiß nicht, ob man immer gleich zum Gericht ziehen sollte.
    Vielleicht selber mal etwas schlau machen. Gibt im Internet doch inzwischen sehr gute Möglichkeiten.
    In dem geschilderten Fall sehe ich nicht so ganz klar.
    Bist Du dort als Reinigungskraft oder Reinigungsunternehmer tätig?
    Als Unternehmer kannst Du natürlich auf die Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist pochen.
    Allerdings müsstest Du die - wenn er Dich nicht mehr arbeiten lässt - eingesparten Kosten von Deiner Rechnung in Abzug bringen, da Du Dich durch die Kündigung nicht besserstellen sollst.
    Als angestellte Reinigungskraft hat er sich an die Kündigungsfrist zu halten und muss - wenn er dich nicht arbeiten lässt - auch die ausgefallene Arbeitszeit zahlen. Außerdem Abgeltung für noch nicht genommenen anteiligen Urlaub. Einen generellen Kündigungsschutz hast Du jedoch nicht, da der Privathaushalt zu wenig Arbeitnehmer haben dürfte (fällt nicht unter KSchG).
    Dies war KEINE Rechtsberatung, jedoch aus Erfahrungen gesammelte Erkenntnisse.


    Gruß
    MeisterBW

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